Die Städte und Gemeinden im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erhalten im kommenden Jahr Schlüsselzuweisungen in Höhe von 26,65 Mio. Euro. Der Landkreis selbst wird mit 22,93 Mio. Euro unterstützt. Insgesamt fließen damit 49,58 Mio. Euro an in die Region. Hinzu kommen 16,51 Mio. Euro – 4,28 Mio. Euro an den Landkreis und 12,21 Mio. Euro an die Kommunen – aus dem Investitionsprogramm der Bundesregierung. „Auch in Zeiten steigender Kosten gilt: Unsere Kommunen können sich auf den Freistaat Bayern verlassen. Die Schlüsselzuweisungen sorgen für Planungssicherheit und geben den Städten und Gemeinden in unserer Region den nötigen finanziellen Spielraum“, betont der Stimmkreisabgeordnete Helmut Schnotz (CSU).
Die bayerischen Kommunen liegen bei der Investitionsquote im Ländervergleich schon seit vielen Jahren auf Platz 1. „Doch auch die Kommunen sind von den Kostenexplosionen in diesem Jahr betroffen. Deswegen werden für 2026 die Schlüsselzuweisungen weiter erhöht – damit unsere Kommunen weiter ihre Aufgaben erfüllen und weiter in die Zukunft investieren können“, sagt Schnotz.
Landesweit stehen im Jahr 2026 für die Schlüsselzuweisungen rund fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 131 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die Mittel sind der größte Einzelposten von insgesamt 12,83 Milliarden im kommunalen Finanzausgleich. Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hat die aktuellen Schlüsselzuweisungen an die bayerischen Kommunen heute bekanntgegeben.
Die Schlüsselzuweisungen können frei verwendet werden. Deswegen sind sie für viele Kommunen – neben den eigenen Steuereinnahmen - eine wichtige Einnahmequelle. „Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort“, so Schnotz.
Besonders erfreulich ist, dass die bayerischen Kommunen im Jahr 2026 zusätzlich von rund 3,9 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen des Bundes zur Finanzierung kommunaler Infrastruktur profitieren. Davon werden den Kommunen zwei Milliarden Euro als kommunales Investitionsbudget zur Verfügung gestellt.
Auf Bundesebene wurde diese Unterstützung maßgeblich vorangetrieben: Der örtliche Bundestagsabgeordnete Artur Auernhammer hat sich in den Beratungen intensiv für eine starke Berücksichtigung des ländlichen Raums eingesetzt. „Es ist sehr gut, dass durch die Bundesmittel des Sondervermögens der ländliche Raum nachhaltig unterstützt wird. Wir haben viele wichtige Projekte vor Ort, die durch diese zusätzlichen Gelder vorangebracht werden können und so ganz direkt zum Erhalt der Attraktivität des ländlichen Raums beitragen!“ , so Auernhammer.
Für den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen stehen aus dem kommunalen Investitionsbudget 16,51 Mio. Euro bereit. Die Mittel können bei konkreten Investitionsprojekten abgerufen werden – beispielweise für Schulen, Kitas, Straßen, Brücken oder digitale Infrastruktur.
„Bayern lebt von seinen Menschen und Kommunen. Mit den bereitstehenden Mitteln schaffen wir verlässliche Grundlagen wichtige Projekte vor Ort voranzubringen. So sichern wir Lebensqualität und Entwicklungschancen im ländlichen Raum“, betont Schnotz abschließend.